Stress im Job durch KI-Angst: Wie du deine mentale Gesundheit schützt
- Joana Schön

- 23. Sept. 2025
- 3 Min. Lesezeit
Gestern noch neue Software, heute schon die nächste Schlagzeile: „KI übernimmt den Job von tausenden Menschen“. Vielleicht kennst du das Gefühl, das solche Nachrichten auslösen: ein Druck im Bauch, das Gedankenkarussell am Abend, die Frage: „Bin ich noch sicher?“
Ich erlebe es aktuell bei vielen meiner Klient:innen:
KI-Angst ist da – manchmal leise, manchmal laut. Sie kostet Kraft, raubt Schlaf und nagt am Selbstwert.
Eine aktuelle Studie zeigt: Fast jede:r zweite Angestellte in der Schweiz fürchtet um den eigenen Job wegen künstlicher Intelligenz.
Diese Angst ist real und sie kann dich innerlich erschöpfen, noch bevor sich im Außen überhaupt etwas verändert. Genau deshalb möchte ich dir zeigen, wie du deine mentale Gesundheit schützt und deine Stärke behältst, auch in unsicheren Zeiten.
Stress im Job durch KI: Warum diese Angst so belastend ist
Es ist nicht die Technologie, die uns krank macht. Es ist das Gefühl, die Kontrolle zu verlieren.
Ungewissheit: Niemand kann dir sagen, wie dein Job in fünf Jahren aussieht.
Ohnmacht: Prozesse verändern sich, ohne dass du gefragt wirst.
Vergleich: Kolleg:innen scheinen mit Tools zu glänzen – du fühlst dich klein.
Dein Körper reagiert darauf wie auf jede Bedrohung: mit Stress. Hormone wie Cortisol halten dich in Alarmbereitschaft. Das Problem: Wenn dieser Zustand bleibt, bist du irgendwann erschöpft.
Typische Symptome von KI-Stress
Vielleicht erkennst du dich in diesen Punkten wieder:
Grübelgedanken, vor allem abends oder nachts
Verspannungen, Kopfschmerzen, innere Unruhe
Gereiztheit, auch wenn eigentlich nichts Schlimmes passiert
Schlafprobleme, weil dein Kopf nicht zur Ruhe kommt
Überstunden, um deine „Unersetzbarkeit“ zu beweisen
Diese Symptome sind Signale – sie zeigen dir: So wie bisher geht es nicht weiter.
5 Wege, wie du deine mentale Gesundheit schützt
1. Klarheit statt Katastrophenszenarien
Informiere dich bewusst, was KI wirklich bedeutet. Viele Ängste beruhen auf Schlagzeilen, nicht auf Fakten. Je mehr du weißt, desto kleiner wird die Ohnmacht.
2. Selbstwirksamkeit stärken
Lerne kleine Tools, bilde dich weiter. Nicht, um perfekt zu sein – sondern um dein Vertrauen zurückzubekommen. Jeder Schritt macht dich handlungsfähiger.
3. Grenzen ziehen
KI läuft rund um die Uhr, aber du bist kein Roboter. Definiere klare Arbeitszeiten und Feierabend. So gibst du deinem Nervensystem die Pausen, die es dringend braucht.
4. Sprich über deine Sorgen
Sag laut, was dich belastet. Ob mit Kolleg:innen, deinem Vorgesetzten oder Menschen deines Vertrauens: Teilen entlastet. Oft merkst du: Du bist mit deiner Angst nicht allein.
5. Pausen leben, nicht nur planen
Anstatt in der Anspannung zu verharren, gönn dir bewusste Unterbrechungen. Ein Spaziergang, Atemübungen, ein Kaffee ohne Bildschirm – kleine Inseln geben dir neue Kraft.
Aus der Praxis
Eine Klientin berichtete mir: „Ich habe Angst, dass ich den Anschluss verpasse.“ Sie machte Überstunden, war rund um die Uhr erreichbar und verlor den Schlaf.
Im Coaching haben wir kleine Schritte umgesetzt: feste Feierabende, kurze Pausen, ein bewusstes Ausprobieren neuer Tools ohne Druck. Nach einigen Wochen sagte sie: „Ich fühle mich wieder klarer. Ich weiss, ich habe Einfluss.“
Das ist die Essenz: Es geht nicht darum, KI-Angst komplett loszuwerden. Es geht darum, anders mit ihr umzugehen.
Warum Grenzen Vertrauen schaffen
Viele denken: „Wenn ich Grenzen setze, wirke ich schwach.“
In Wahrheit ist das Gegenteil der Fall.
Grenzen zeigen, dass du dir selbst vertraust, dass du deine Kraft schützt und genau dieses Vertrauen spüren auch andere.
Fazit
KI wird bleiben UND du bleibst auch.
Deine Menschlichkeit, deine Werte, dein Herz – all das ist unersetzbar.
Vergiss nicht: Stress im Job durch KI ist ein wachsendes Phänomen, doch du kannst lernen, gesund damit umzugehen und deine mentale Stärke zu bewahren.
Dein nächster Schritt 🌹
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