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Burnout oder nur Stress? Unterschiede erkennen & handeln.

„Bin ich einfach nur gestresst – oder steckt schon ein Burnout dahinter?“

Diese Frage höre ich in meinen Coachings immer wieder. Sie ist verständlich und wichtig. Denn viele Menschen leben jahrelang mit Stress, ohne zu merken, dass sie längst im Prozess eines Burnouts stecken.


Mein Ziel heute: dir Orientierung geben. Damit du die Unterschiede erkennst, deine Signale ernst nimmst – und nicht erst dann innehältst, wenn gar nichts mehr geht.


Stress – normaler Begleiter oder Alarmzeichen?

Stress ist ein natürlicher Mechanismus. Er bringt uns in Alarmbereitschaft, sorgt für Fokus, macht uns kurzfristig leistungsfähiger. Ein gewisses Mass an Stress ist normal und sogar gesund.


Wichtig ist: Nach einer Stressphase braucht es Erholung.


Wenn du nach einem anstrengenden Tag wieder runterfahren kannst, wenn ein Wochenende dich wirklich entspannt oder ein Urlaub neue Energie bringt – dann ist dein Stress noch im Rahmen.


Burnout – der schleichende Prozess

Burnout dagegen ist kein einzelner Moment, sondern ein langer Prozess. Der Forscher Matthias Burisch beschreibt ihn in 7 Phasen – von ersten Warnsymptomen bis zur totalen Erschöpfung.


Der Unterschied zum Stress:

  • Burnout bleibt, auch wenn die Stresssituation längst vorbei ist.

  • Erholung gelingt nicht mehr, egal wie viele Pausen oder Ferien du einlegst.

  • Die Motivation schwindet, Freude und Sinn gehen verloren.


Viele meiner Klient:innen beschreiben es so: „Es fühlt sich an, als ob jemand den Stecker gezogen hat. Ich funktioniere noch, aber es kommt nichts mehr zurück.“


Burnout oder Stress? – 4 klare Unterschiede


1. Dauer & Intensität

  • Stress: kurzfristig, an einen Auslöser gebunden.

  • Burnout: langfristig, zieht sich über Monate oder Jahre.


2. Erholung

  • Stress: Erholung möglich, Energie kommt zurück.

  • Burnout: Keine echte Regeneration, selbst nach Pausen bleibst du erschöpft.


3. Gefühle

  • Stress: Anspannung, aber auch Antrieb („ich pack das!“).

  • Burnout: Leere, Hoffnungslosigkeit, Resignation.


4. Motivation

  • Stress: „Ich will das schaffen.“

  • Burnout: „Es hat doch keinen Sinn mehr.“


Selbst-Reflexion: Wo stehst du gerade?

Hier drei Fragen, die dir helfen können:


  1. Fühlst du dich nach einem Wochenende wirklich erholt – oder bleibst du erschöpft?


  2. Hast du noch Freude an Dingen, die dir früher wichtig waren – oder ist dir vieles egal geworden?


  3. Hast du Strategien, mit Stress umzugehen – oder fühlst du dich ausgeliefert?


Wenn du mehrmals innerlich genickt hast: Das sind wertvolle Hinweise, genau hinzusehen.


Warum die Verwechslung gefährlich ist

Viele Menschen sagen zu mir: „Ich hab einfach nur Stress, das geht schon vorbei.“

Das Problem: Genau damit verlängern sie den Weg ins Burnout. Denn Stress alleine macht noch kein Burnout – aber dauerhafter Stress ohne Regeneration schon.


Es ist keine Stärke, sich selbst zu übergehen.

Es ist Stärke, deine Bedürfnisse ernst zu nehmen.


Was du konkret tun kannst


  • Körperliche Bewegung: Auch ein kurzer Spaziergang hilft, Stresshormone abzubauen.

  • Bewusst atmen: Lang einatmen, doppelt so lange ausatmen – dein Nervensystem beruhigt sich sofort.

  • Grenzen wahren: „Nein“ sagen ist Selbstschutz, nicht Egoismus.

  • Gespräch suchen: Mit vertrauten Menschen oder einer Fachperson.


Fazit

Stress gehört zum Leben. Burnout nicht.

Je früher du die Unterschiede erkennst, desto besser kannst du gegensteuern.

Mein Impuls für dich: Hör auf, dich zu fragen, ob es „schon schlimm genug“ ist. Wenn du merkst, dass deine Kraft nicht mehr nachkommt, ist es Zeit, liebevoll auf dich zu achten.


Bei Coaching Schön begleite ich dich genau dabei:

deine Warnsignale erkennen

Strategien entwickeln

zurück in die Gelassenheit finden


Hol dir meinen kostenlosen Sofort-Impuls für dich oder sieh dir an, wie ich dich auf deinem Weg unterstützen kann.


Herzlichst,

Joana Schön


Joana Schön, nur Stress oder Burnout?
Ich freue mich darauf dich auf deinem Weg zu unterstützen und dich unverbindlich zu beraten.

 
 

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